Bilder importieren mit der automatischen Wiedergabe in Windows Vista

Eines der scheinbar wirklich mal brauchbaren Features, die in Windows Vista eingebaut wurden, ist die Import-Funktion für Bilder. Die Bedienung ist selbst für Anfänger und Ungeübte recht einfach. Legt man einen Wechseldatenträger (bspw. in einen Card-Reader) ein oder verbindet die Digitalkamera mit dem PC per USB startet die automatische Wiedergabe, falls
diese nicht explizit deaktiviert worden ist. Findet Windows Vista Bilder auf dem PC ist die zuoberst angebotene Aktion “Bilder importieren mit Windows”.

Da dies bei den meisten Benutzern die überlicherweise auszuführende Aktion sein dürfte, kann man sicherlich direkt bei “[ ] Immer für Bilder durchführen:” den Haken aktivieren, damit beim nächsten Mal nicht mehr nachgefragt wird.

Die Autoplay-Funktion von Windows Vista

Im nächsten Dialog fragt die Import-Funktion für Bilder und Videos von Windows Vista dann nach, ob die Bilder beschriftet werden sollen. Dieses Bilder beschriften ist optional — man kann es also erstmal getrost beiseite lassen. Sinn und Zweck des Beschriftens ist das spätere Finden von Bildern. Für die Beschriftung (Tagging) sollte man also möglichst kurze und prägnante Schlagwörter (Tags, Keys) verwenden. Hat man also Fotos von Oma Trude, beschriftet man diese vielleicht mit Ihrem Namen. Bildern können übrigens später auch noch zusätzliche Tags zugewiesen werden, so dass man die Bilder
von Oma Trudes Geburtstag vielleicht auch noch mit “2007″ und “Geburtstagsfeier” beschriften möchte.

Bild und Videos importieren

Unten links in diesem Fenster gibt es noch einen Link “Optionen”. Wählt man diesen an, können noch detaillierte Importeinstellungen für den Bilder- und Video-Import von Windows Vista vorgenommen werden. Dazu zählen das
Importziel/der Zielorder genauso wie das Vorgehen, nach dem Ordername und Dateiname automatisch erzeugt werden sollen. Praktischerweise sortiert Windows Vista nicht alle Bilder über Monate in den gleichen Ordner, sondern unterscheidet den Zielordner automatisch nach dem Import-Datum. Damit sollte man auch anhand der Ordnerstruktur immer in der Lage sein, die mit der Import-Funktion für Bilder und Videos von Windows Vista importierten Multimediadaten (Bilder und Videos)
schnell wieder zu finden. Hat man mal etwas verstellt, kann man in diesem Dialog auch per Klick auf [Wiederherstellen] die ursprünglichen Standardeinstellungen von Windows Vista wiederherstellen. Nach Bestätigen von [OK] kommt man wieder zum vorherigen Import-Dialog zurück.
Importeinstellungen für den automatischen Bilder-Import in Windows Vista
Zum Importieren der Bilder klickt man nun auf [Importieren]. Während des Imports sieht man nun, wieviele Bilder bereits kopiert wurden und wieviele noch ausstehen. Hier kann man auch noch die Option “Nach dem Importieren löschen” aktivieren. Dadurch werden die Bilder nach dem Importieren automatisch von Windows Vista von der Kamera gelöscht, so dass diese wieder für neue Bilder frei ist. Andernfalls muss man dies später noch händisch tun.
Bilder werden von Windows Vista kopiert
Letztlich sieht man also, dass das Importieren von Bildern unter Windows Vista nun endlich zum Kinderspiel geworden ist, ohne dass man irgendwelche Zusatzsoftware benötigt oder mühsam die Dateien auf dem Wechseldatenträger
sucht, markiert und dann im Ordner “Eigene Bilder” einfügt, wo sie sich dann in einem riesigen Durcheinander tummeln.

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